Mein Weg zur bewussten Ernährung: Vom Bandscheibenvorfall zur Bio-Mission 2026

Beitragsbild Vom Bandscheibenvorfall zur Bio-Mission 2026

Wie begann die Ernährungsumstellung?

Ein Bandscheibenvorfall im Jahr 2021 war der Auslöser für den bewussten Weg zu einer gesunden Ernährung. Anstatt auf radikale Diäten setzte ich auf eine schrittweise Umstellung über mehrere Jahre, beginnend mit dem Verzicht auf Industrieprodukte von Nestlé und Ferrero. Ziel ist 2026 die konsequente Integration von Bio-Qualität und nachhaltigen Quellen wie Wildfleisch vom Jäger.
Heute möchte ich mit euch teilen, wie alles begann. Mein Weg zu einer gesunden Ernährung war kein Sprint, sondern ein bewusster Marathon, der mein Leben Schritt für Schritt verändert hat.

Der Weckruf: 2021

Alles begann mit einem harten Einschnitt: Ein massiver Bandscheibenvorfall im Jahr 2021 war der entscheidende Denkanstoß. Mir wurde klar, dass ich meinen Körper nicht mehr nur als selbstverständlich ansehen durfte, sondern ihn aktiv unterstützen musste – und zwar von innen heraus.
Die Meilensteine meiner Umstellung
Ich habe gelernt, dass radikale Diäten oft scheitern. Deshalb habe ich meine Ernährung in Etappen umgestellt, wobei jeder Schritt etwa 3 bis 6 Wochen Zeit bekam, um zur Gewohnheit zu werden.

2022: Der Abschied von den Giganten

  • Schritt 1: Der Anfang war überraschend einfach. Ich verbannte Produkte von Nestlé und Ferrero, kurz darauf folgte Unilever (auch bei Kosmetik). Es war ein Befreiungsschlag gegen die industrielle Übermacht auf meinem Speiseplan.
  • Schritt 2: Deutlich schwieriger wurde es beim Verzicht auf Konserven und hochverarbeitete Lebensmittel. Einzig Milchprodukte wie Käse, Quark und Co. durften als Ausnahme bleiben.

Vom Geschmack zum Handwerk:

Ich habe schon immer gern gekocht, gebacken und gegrillt – aber bisher stand nur der Geschmack im Fokus. Geprägt durch mein Elternhaus und das Umfeld auf dem Land, war ich die klassische Hausmannskost gewohnt. Obwohl ich viel experimentiert habe, fühlte sich dieser Schritt wie ein kompletter Neuanfang an. Ab hier begann das „echte“ Kochen, bei dem nicht nur der Gaumen, sondern auch die Inhaltsstoffe zählen.

2023: Die Protein-Challenge

  • Schritt 3: Mein Ziel war es, die Proteine in den Griff zu bekommen. 200g pro Tag erschienen mir anfangs utopisch. Zu Beginn war dies nur mit hochwertigem Proteinpulver machbar, bis ich lernte, natürliche Quellen effizient zu nutzen.

2024: Die Fett-Falle und das Etiketten-Studium

  • Schritt 4: Das Thema Fett war eine echte Hürde. Spätestens jetzt wurde das Studieren von Inhaltsstoffen beim Einkauf zum absoluten Standard. Man glaubt gar nicht, wo überall versteckte Fette lauern!

2025: Die Feinabstimmung

  • Schritt 5 (1. Halbjahr): Ich brachte die Kalorien mit meinen Fett- und Proteinwerten in Einklang. Ein Balanceakt, der viel Disziplin forderte.
  • Schritt 6 (2. Halbjahr): Endlich rückten die Kohlenhydrate in den Fokus, um das Gesamtbild abzurunden. Parallel dazu habe ich bereits begonnen, Öle, Körner und Mehle auf Bio umzustellen.

Mein Ziel für 2026: Konsequent Bio & Nachhaltig

In diesem Jahr ist meine Mission klar: Bio-Qualität ohne Kompromisse. Monsanto & Co. haben in meiner Küche keinen Platz mehr.
  • Was schon super läuft: Mehl (ich backe mein Brot jetzt selbst aus Kürbiskern-, Dinkel- und Weizenvollkornmehl), Haferflocken, Obst und Gemüse vom Discounter (wie ALDI Bio) sind bereits fest integriert.
  • Spezialitäten: Für schwierigere Dinge wie Hülsenfrüchte, Edamame oder Beeren für mein Müsli bin ich bei KoRo fündig geworden. Auch für meine Outdoor-Leidenschaft und Trecking-Touren sind Bio-Riegel und Nüsse mittlerweile Standard.

Ein echter Lichtblick im Kühlregal: Goldsteig
Bei meiner Recherche nach Herstellern, die Verantwortung übernehmen, bin ich auf den bayerischen Hersteller Goldsteig gestoßen. Das Besondere hier: Auch ohne das explizite Bio-Siegel auf jedem Produkt geht das Unternehmen weit über den Standard hinaus. Goldsteig verpflichtet seine Lieferanten konsequent zum Verzicht auf Gentechnik und setzt auf strenge Kontrollen bei Pestiziden im Tierfutter. Für mich war das ein Gamechanger beim Käse, da man hier Qualität bekommt, die den Stoffwechsel nicht unnötig belastet, auch wenn es mal kein zertifiziertes Bio-Produkt ist.

Die aktuelle Herausforderung: Fleisch & Fisch

Das ist mein „Endgegner“ für 2026. Selbst an gut sortierten Fleischtheken ist die Auswahl an fettarmem Bio-Fleisch oft gering, da die Nachfrage fehlt. Meine Strategie: Weg vom Standard-Rind oder Hühnchen, hin zu Wildfleisch direkt vom Jäger. Es ist regional, nachhaltig und extrem hochwertig. Auch beim Thema Fisch steht mir die Recherche nach nachhaltigen Quellen noch bevor.
Fazit: Der Weg ist das Ziel. Es hat Jahre gedauert, bis ich dort angekommen bin, wo ich heute stehe, aber jeder Schritt hat sich gelohnt.

Ausblick & Vorschau: Warum der Kampf gegen die Giganten wichtig ist

Heute, im Jahr 2026, ist mein Ziel die konsequente Verbannung von Konzernen wie Monsanto & Co. aus meiner gesamten Lieferkette. Während Obst und Gemüse bei Märkten wie ALDI oder Spezialitäten bei KoRo einfach zu finden sind, ist die Suche nach dem richtigen Fleisch (Stichwort: Wild vom Jäger) die aktuelle Herausforderung.
Doch warum ist der Kampf gegen die Agrar-Giganten so wichtig für mich?
Im nächsten Beitrag schauen wir uns an, was hinter den Kulissen von Saatgut, Tierfutter und Pestiziden wirklich passiert. Es geht nicht nur um die Umwelt, sondern um dich:
  • Wie beeinflussen Rückstände von Pestiziden in unserem Essen den Stoffwechsel?
  • Welche Auswirkungen haben diese Stoffe auf den Testosteronhaushalt, deine Kraft und die Libido?
  • Warum Gerät unser hormonelles Gleichgewicht durch industrielles Saatgut ins Wanken?
Dieser Weg ist mehr als nur „gesund essen“ – es ist der Weg zurück zur natürlichen Leistungsfähigkeit.
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